Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Mackenrode

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Kontakt:
Kirche
        Mackenrode
Pastor:
Markus Kamper
Stadtweg 1
37136 Mackenrode
Tel.: 05507 / 979867
Fax: 05507 / 9799170
E-Mail: markus.kamper@reformiert.de
Sprechzeiten: Freitags von 16 - 18 Uhr in Mackenrode

Kirchenrat (Kirchenälteste):  
Dagmar Engelhardt   
Olaf Jünemann  
Dieter Kairat
Stefanie Köhler
Kristina Milde
Silke Windel
Tel.: 05507 / 915770
Tel.: 05507 / 915177
Tel.: 05507 / 91393
Tel.: 05507 / 915003
Tel.: 05508 / 974666
Tel.: 05507 / 915206

Küster/Küsterin:
vakant
Tel.:



Gottesdienste:

September
2.9.
SO
10 Uhr
Gottesdienst
3.9.
MO
20 Uhr
Frauenkreis
7.9.
FR
18 Uhr
Andacht zur Einweihung des neuen Thies, anschl. Getränke und Gegrilltes
9.9.
SO
11 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst unter den Gleichen, vor der Kapelle Wittmarshof, anschl. Bratwürstchen und Getränke
22.9.
SA
18 Uhr
Gottesdienst, gestaltet von den Konfirmandinnen und Konfirmanden
Oktober
1.10.
MO
20 Uhr
Frauenkreis
7.10.
SO
10 Uhr
Erntedankgottesdienst mit Abendmahl
21.10.
SO
17 Uhr
Gottesdienst mit Gitarrenmusik
27.10.
SA
17 Uhr
Gottesdienst mit Goldener Konfirmation in Sattenhausen
31.10.
MI
10 Uhr
(Reformationstag) Ökumenischer Gottesdienst zum Reformationsfest in Rittmarshausen
November
4.11.
SO
10 Uhr
Gottesdienst
12.11.
MO
20 Uhr
Frauenkreis
18.11.
SO
10.30 Uhr
(Volkstrauertag) Bittgottesdienst für den Frieden
21.11.
MI
18 Uhr
(Buß- und Bettag) Gottesdienst mit Abendmahl in der Kapelle Wittmarshof
25.11.
SO
15 Uhr
(Totensonntag) Gottesdienst mit Totengedenken



Aktuelles:

Aus der Kirchengemeinde Mackenrode:

„Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen“ Rabindranath Tagore
Zuwegung zur Kirche und Thie sind fertiggestellt
Ende April begannen die Bauarbeiten und gut acht Wochen später war (fast) alles fertig: Die neue „gute Stube“ in Mackenrode. Und sie hat auch schon gleich Anfang August ihre erste Bewährung bestanden, als sich der Thie mit Gästen einer Hochzeitsgesellschaft füllte. Zelte und Sonnenschirme, Bänke und Tische waren aufgestellt, um die zahlreichen Gäste zu bewirten. Und alle waren einhellig der Meinung: Die Neugestaltung ist gelungen. Es gab und gibt kritische Stimmen. Das ist bei solch einem Projekt nicht anders zu erwarten. Aber viele, die dem Bauvorhaben skeptisch bis ablehnend gegenüberstanden, sind positiv überrascht. Man muss sich ja auch erst an Neues gewöhnen.
Kommunalgemeinde und Kirchengemeinde haben zusammen mit der Baufirma und dem Architekten vertrauensvoll zusammengearbeitet. Manches stellte sich während der Arbeiten als Problem heraus, aber konnte konstruktiv einer Lösung zugeführt werden. So ist etwa eine „Sandsteinbank“ an der Mauer vor dem Ehrenmal entstanden, um diese abzufangen - eine kreative und zugleich praktische Lösung!
Der Kirchenrat freut sich über den neuen Weg über den Spielplatz, der es erlaubt, fast barrierefrei in die Kirche zu kommen. Vor dem Eingangsportal soll eine mobile Rampe helfen, den Höhenunterschied zu überwinden. Auch dieser Weg wird schon gut angenommen - gerade von denen, die „hinter“ der Kirche wohnen. Die Beleuchtung wird Anfang September installiert. Am Freitag, den 7. September soll der Thie mit einem kleinen Fest eingeweiht werden. Beginn ist um 18 Uhr mit einer  Andacht vor der Kirche. Anschließend gibt es Getränke und Gegrilltes bei zünftiger Mackenröder Blasmusik.


Für alle Gemeinden:


Tagesfahrt am 18. September
Bad Frankenhausen war im Jahr 1525 Schauplatz einer der letzten großen Schlachten im Deutschen Bauernkrieg. Thomas Müntzer, einst Weggefährte Martin Luthers, führte die Bauern an und rief zum bewaffneten Kampf gegen die Obrigkeit auf. Mit Luther hatte er schon längst gebrochen. Ihm war Müntzer zu radikal. Luther setzte auf die Fürsten, um seine reformatorischen Ideen umsetzen zu können. Der Maler Werner Tübke (1929-2004) erhielt 1976 von der DDR-Regierung den Auftrag, ein Panoramabild zu erschaffen, das eben jenem Bauernkrieg im 16. Jahrhundert gewidmet sein sollte. Für den selbst ernannten „Arbeiter- und Bauernstaat“ passte jener Bauernkrieg in die Geschichtschreibung als Vorläufer und Vorbild der sozialistischen Revolution.
Am 14. September 1989, also nur wenige Wochen vor dem Fall der Mauer, wurde das Panorama Museum (s. Bild) oberhalb der Stadt Bad Frankenhausen eröffnet, das dieses beeindruckende Panoramagemälde von 14 Metern Höhe und 123 Metern im Umfang birgt - auch genannt die „Sixtina des Nordens“. Nach einer zweistündigen Busfahrt steht eine Führung zum Panoramagemälde auf dem Programm. Anschließend ist ein Mittagessen im angeschlossenen Museumsrestaurant geplant, bevor es zum Kyffhäuserdenkmal geht, das nur wenige Kilometer entfernt hocherhoben auf dem Kyffhäusergebirge thront und weithin sichtbar ist. Das 81m hohe Kaiser-Wilhelm-Denkmal wurde 1890 bis 1896 zu Ehren des Kaisers errichtet und ist nach dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica das drittgrößte Denkmal in Deutschland. Dort gibt es auch die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen einzukehren. Wir werden mit dem Bus so nah wie möglich heranfahren, so dass es auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, möglich sein wird, an der Fahrt teilzunehmen. Abfahrt am Dienstag, den 18. September ist in Mackenrode um 8 Uhr. Anmeldungen nimmt Pastor Kamper entgegen.


„Wohl denen, die da wandeln“ - Pilgerwanderung am 29. September von Mühlhausen nach Volkenroda
Der Weg ist das Ziel - das gilt in besonderer Weise für die Pilgertour, die am Sonnabend, den 29. September auf dem Programm steht. 15 Kilometer lang ist die Etappe, die in Mühlhausen an der evangelischen Kirche  in der Altstadt beginnt und am Kloster Volkenroda endet.
Ein Teil des Weges folgt zunächst der Unstrut und dann  der Notter. Wenige Kilometer vor dem Ziel führt der sogenannte „Eselstieg“ hinauf zum Kloster. Unterwegs werden immer wieder einmal Pausen eingelegt, in denen Texte gelesen oder Lieder gesungen werden. Essen und Trinken sowie festes Schuhwerk werden benötigt, da der Weg doch recht anspruchsvoll ist, aber doch mit ein wenig Kondition gut zu meistern ist.
Diese Etappe bildet die Schlussetappe des Pilgerweges, der die beiden Klöster Loccum und Volkenroda verbindet und 2005 von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers geschaffen wurde. Das Kloster Volkenroda wurde 1131 gegründet. 1163 zogen von dort zwölf (!) Mönche mit ihrem Abt Ekkehard aus, um nahe den Niederungen des Steinhuder Meeres mit Loccum ein weiteres Kloster zu gründen. Die Mönche gehörten dem Orden der Zisterzienser an. In der Reformationszeit wurde Volkenroda weitgehend zerstört, Loccum wurde evangelisch und beherbergt heute das Predigerseminar der lutherischen Kirche. Volkenroda wurde zur EXPO 2000 wieder errichtet. Heute lebt dort eine ökumenische Gemeinschaft und füllt das Kloster mit Leben. Seit 2001 steht auf dem Klostergelände der Christuspavillon, die ökumenische Kirche der EXPO. Wer mitpilgern möchte, melde sich bitte bei Pastor Kamper.


Aus den Gemeinden:


Erfrischend anders: Freie Zeit auf der Insel
Die Überfahrt von Neßmersiel dauert nur eine knappe halbe Stunde und das Festland ist auch auf der Wattenmeerseite gut zu erkennen - und doch: Das Leben auf einer Insel ist eine andere Welt. Zumal auf Baltrum, der kleinsten ostfriesischen Insel, die etwa fünf Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit ist. Kein Wunder, dass sich aus dem Namen der Insel der Spruch ergeben hat, auf Baltrum sei man „bald rum“. Auf Baltrum, das merkt man schnell, gehen die Uhren einfach anders. Hier hört man keine Autos. Fußgänger, Radfahrer und Pferdefuhrwerke teilen sich die Wege und Straßen. Es gibt keine Straßennamen. Die Häuser sind einfach durchnummeriert von 1 bis knapp unter 300 - aufsteigend  nach Entstehungsdatum. Für die Gäste der Insel ist da schon ein Inselplan von Vorteil. Die 500 Einwohner und ihr Briefträger haben das im Kopf.
Ja, die Insulaner sind schon ein eigenes Völkchen, gerade die Baltrumer, die sich gegen die große Schwester im Westen, Norderney, behaupten wollen. Und sie stellen auch ein stattliches Kulturprogramm auf die Beine, auch aus der finanziellen Not geboren. Denn während die Norderneyer Künstler auf die Insel einfliegen lassen, steht auf Baltrum die Hotelköchin auf der Bühne und spielt Theater oder der Gastwirt singt beim Shantychor im Tenor. Auf Baltrum ist alles etwas kleiner, der Kurpark oder auch der Strand, aber auch ruhiger und entspannter. Wir haben Wind und Wellen genossen und die gemeinsame Zeit in unserer Herberge „Sonnenhütte“. Das Bild zeigt die Gruppe vor der alten Inselkirche.  Damals so gebaut, dass alle etwa 50 Einwohner in ihr Platz fanden. Mittlerweile gibt es eine zweite größere Inselkirche.


Ökumenische Pfingstandacht zum ersten Mal mit reformierter Beteiligung
Die ökumenische Andacht am Freitag vor dem Pfingstfest wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auch mit reformierter Beteiligung gefeiert. Gemeinsam mit seinen Kollegen Pastor Vielhauer von der ev-luth. Gemeinde Landolfshausen und Pfarrer Kreye von der röm-kath. Gemeinde Seulingen gestaltete Pastor Kamper diese Andacht auf der Seulinger Warte. Ihm war die Aufgabe übertragen worden, die Predigt zu halten. Ein besonderer Clou war auch die Idee, von Mackenrode aus mit einem Planwagen auf die Warte zu fahren. Die Kirchenältesten Olaf Jünemann und Dieter Kairat hatten Wagen und Trecker organisiert und beförderten eine reiselustige Gruppe hoch auf den Berg. Drei Radfahrer erreichten mit Muskelkraft das Ziel. Für die musikalische Gestaltung haben der gemischte Chor und der Bläserchor  aus Landolfshausen gesorgt. Im Anschluss gab es nicht nur kalte Getränke und Bratwürstchen, sondern auch genug Gelegenheit, miteinander über Orts- und Konfessionsgrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen. Und für das nächste Jahr ist der Planwagen übrigens auch schon wieder gebucht.


Geschafft: Schweißtreibende Radtour entlang der Diemel
110 Kilometer ist er lang - der Radweg entlang der Diemel, die im Hugenottenstädtchen Bad Karlshafen in die Weser mündet. Dieses Ziel war nach zwei Tagen Radfahren am späten Samstagnachmittag des 4. August erreicht. Am Abend gab es dann an der Mündung das obligatorische Gruppenbild - und auf der Terrasse mit Blick auf das Wasser wurde wohlverdient gegessen und getrunken an diesem lauen Hochsommerabend.
Und in mancherlei Geschichten wurde die Tour gedanklich noch einmal abgefahren. Wie alles begann an jenem Donnerstag- morgen - mit einem Plattfuß schon in Göttingen. Die Reparatur erfolgte in Wolfhagen, wo die Gruppe notgedrungen aufgrund einer Baustelle aus dem Zug aussteigen musste, um in Korbach wieder den Zug nach Willingen zu nehmen. Dazwischen waren gut 30 Kilometer mit dem Rad zu bewältigen. Doch bevor Korbach erreicht wurde, musste erst noch der zweite Schlauch
ausgetauscht werden. Das war es dann aber auch glücklicherweise mit den Reparaturen. In Willingen, dem bekannten Wintersportort, entspringt die Diemel auf 700 Meter Höhe. Erfrischend war am frühen Vormittag das Quellwasser, bevor es durch das Sauerland immer in Flussnähe bergab ging - abwechselnd durch Hessen und NordrheinWestfalen. „Wo ist Schatten? Wo können wir trinken?“ Das waren die drängenden
Fragen. Nachdem nach der ersten Etappe drei Teilnehmer hitzebedingt auf den Zug umstiegen, erreichte die kleiner gewordene Gruppe dann erschöpft die Diemelmündung in Bad Karlshafen. Allerdings war die Tour ja dort noch nicht zu Ende. Sonntag früh stand die „Heimetappe“ auf dem Programm - auf dem Weserradweg nach Bursfelde und von dort durch das Niemetal über  Dransfeld und Rosdorf und schließlich an der Garte entlang nach Hause. Geschafft!



Wir über uns:

Kurze Vorstellung der Gemeinde

„Dieses Haus, zur Zeit Schuchardts errichtet, wird geweiht im Namen Gottes. Es möge der milde Schatten des göttlichen Waltens schützen. Der Hauch des heiligen Atems möge der Gemeinde beistehen. Im Jahre 1735“.

Kirche So lautet die Inschrift über dem Eingang zur Kirche und bezieht sich offensichtlich auf die Wiederrichtung bzw. Renovierung der Kirche während der Amtszeit des Pastors Nikolaus Schuchardt, der von 1727 - 1744 als Pastor von Sattenhausen auch für Mackenrode zuständig  war. Wann die Kirche gebaut wurde, ist hingegen nicht bekannt.

Dass sie wesentlich älter als 1735 ist, zeigt eine Begebenheit aus dem Jahr 1592: So berichtet der von Landgraf Wilhelm von Hessen eingesetzte Amtmann, dass der Leichnam eines getöteten Försters in der Kirche in Mackenrode aufgebahrt worden sei.

Seit 1454 war Mackenrode hessisch und 1617 wurde aufgrund der Zugehörigkeit zu Hessen das evangelisch-reformierte Bekenntnis eingeführt. Seitdem ist Mackenrode „reformiert“. Gleichwohl gehören alle Evangelischen im Dorf - also auch die lutherischen Christen - zur Gemeinde und sind gleichberechtigte Gemeindeglieder. Deren Zahl beläuft sich zur Zeit auf 230. War Mackenrode bis zur Reformationszeit eine Filiale der Gemeinde in Waake, so ist sie seitdem Teil der Parochie Sattenhausen.

Thie Die Kirche steht - leicht erhöht auf dem Thie - mitten im Dorf. Und das will die Gemeinde auch sein: Kirche im Dorf und für die Menschen, die dort leben. Sie hat in diesem Dorf, das noch sehr traditionell geprägt ist, und im Dorfleben ihren eigenen und festen Platz. Bisweilen auch sperrig und anstößig.

Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht der Gottesdienst. An jedem zweiten Sonntag feiern wir Gottesdienst um 10 Uhr in der schlichten Kirche. Und um 11 Uhr kommt so richtig Leben ins Haus, wenn die Kinder sich zu ihrem Kindergottesdienst versammeln. (s. Bild). Regelmäßige Familiengottesdienste lassen erkennen, was die Gemeinde vor Ort sein will - eine große und bunte Familie, die offen ist für Neues und für Menschen, die sonst eher ein distanziertes Verhältnis zu ihrer Gemeinde haben. Und wenn im Sommer das „Gemeindefest rund um die Kirche“ gefeiert wird, dann sind jung und alt, Einheimische und Neuzugezogene gleichermaßen in fröhlicher Runde dabei.

Während der Woche treffen sich die Gemeindekreise - die Jugendlichen zum Konfirmandenunterricht sowie der Frauenkreis. Und etwa alle zwei Monate kommen die sechs gewählten Kirchenältesten mit ihrem Pastor zusammen, um die geistlichen und weltlichen Dinge der Gemeinde zu regeln.

Über allem Tun stehen die Worte aus Psalm 100. Und das im wahrsten Sinne des Wortes - nämlich als Schriftband an den Wänden unterhalb der Decke in der Kirche: „Jauchzet dem Herrn, alle Welt! Dienet dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!“


Informationen zum Kirchengebäude finden sie unter der Rubrik "Rundgang - Kirche/Thie" .


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